Trekkingtour am Kilimanjaro mit Besteigung des Gipfels Uhuru Peak

Afrika

Frühjahr 2009
Kilimanjaro Trekking mit dem Extrem-Bergsteiger Jörg Stingl

 
Begleiten Sie den bekannten Alpinisten Jörg Stingl durch die Savannen und Berge Afrikas, erklimmen Sie den Kilimanjaro, treffen Sie die Massai am heiligen Berg Ol Doinyo Lengai und entspannen sich auf der Trauminsel Zanzibar.

24 Tage Wandern, Spähen und Entspannen

Allgemeines
Auf der 24tägigigen Trekkingreise durch das landschaftlich äußerst reizvolle Gebiet des Kilimanjaro Nationalparks werden Sie von dem bekannten Alpinisten Jörg Stingl begleitet, der als zweiter deutscher Bergsteiger den „Berg der Berge" ohne künstlichen Sauerstoff bestiegen hat. Der mehrfache 8000er-Besteiger reist seit einigen Jahren als professioneller Bergsteiger und Fotograf durch die Welt. Stingl hat selbst viele Expeditionen geführt, alle Berge der berühmten Seven Summits bestiegen und Erstbegehungen in Eis und Fels absolviert. Während der Trekking Tour führt Jörg Stingl durch die einzigartigen Vegetationszonen der faszinierenden Bergwelten Tanzanias und zeigt Ihnen einfühlsam und detailliert das Leben der Menschen auf dem schwarzen Kontinent. Entdecken Sie die Schönheit Afrikas und seine ungewöhnlich faszinierende Kultur in kundiger Begleitung des erfolgreichen deutschen Höhenbergsteigers und Afrikakenners.

Ihr Reiseleiter Jörg Stingl
Geboren 1961 in Chemnitz, ist Jörg Stingl einer der besten deutschen Höhenbergsteiger der letzten Jahre. Darüber hinaus war er Olympiateilnehmer im Schwimmen. Erst später wechselte er zum Bergsteigen, das er seitdem äußerst erfolgreich betreibt. Zu seinen wichtigsten Expeditionen in die höchsten Gebirge der Erde zählen Mount Everest, Cho Oyu, Makalu, Manaslu, Nanga Parbat uvam.
Jörg Stingl war in der Antarktis und im Dschungel unterwegs und es  gelang ihm, als erstem Deutschen, alle Berge der berühmten „Seven Summits“ ohne künstlichen Sauerstoff zu besteigen.

Detaillierter Tourenverlauf
1. Tag
   Start Frankfurt 
Flug von Frankfurt/M. via Addis Abeba nach Tansania. (-/-/-)

2. Tag   Ankunft in Arusha
Ankunft am Kilimanjaro Airport. Abholung und Fahrt (ca. 45min) zur kleinen, gemütlichen Meru View Lodge in Usa River bei Arusha. Hier können Sie im weitläufigen Garten oder am Pool entspannen. Willkommen in Afrika! Übernachtung. (-/-/-)

3. Tag   Pirsch mit dem Wildhüter 
Pirsch zu Fuß im Arusha Nationalpark, an den Hängen des mächtigen Mt. Meru. Am Momella Gate treffen Sie den bewaffneten Wildhüter, der Sie auf Ihrer Tour begleiten wird. Der Weg führt durch eine faszinierende Landschaft aus Savanne und Bergwald, wobei zahlreiche Tierbeobachtungen möglich sind. Aus sicherer Distanz lassen sich zahlreiche Büffel beobachten, ebenso, aus teils großer Nähe, einige der vielen Giraffen des Parks. Die Wälder bieten den beeindruckenden schwarz-weißen Colobusaffen ein Zuhause. Auf dem Rückweg hinunter zum Momella Gate ist ein Abstecher zu einem sehenswerten Wasserfall möglich. Anschließende Pirschfahrt im Nationalpark. Dieser gestaltet sich fantastisch abwechslungsreich. An den Momella Seen sammeln sich Scharen von Flamingos und vom Kraterrand hat man einen herrlichen Blick in den Ngurdoto Krater, der allerdings nicht zu befahren ist. Elefanten, Giraffen, Zebras, Warzenschweine, zahlreiche Büffel und andere Tiere sind zu beobachten. Übernachtung Meru View Lodge. (F/M/-)

4. Tag   Safari im Ngorongoro
Frühmorgens Start zu Safari. Halbtägige Pirschfahrt (Restriktion der Parkverwaltung) im Ngorongoro Krater, seit 1978 Weltkulturerbe. Bernhard Grzimek sagte einmal: „Es ist unmöglich, in Worten die Größe und Schönheit des Kraters wiederzugeben. Er ist eines der Weltwunder." Vom Kraterrand (2286m) hat man einen grandiosen Blick auf diesen „Garten Eden“. Riesige Herden von Zebras und Gnus ziehen durch das 259 Quadratkilometer große Areal aus Steppe, Seen und Buschland. Nashörner, Elefanten, Löwen und Geparden können dabei gesichtet werden. Zeltübernachtung Simba Camp (Kraterrand). (F/M/A)

5. Tag   Bei den Massai
Fahrt nach Nainokanoka im Kraterhochland. Hier treffen Sie den einheimischen Massai Guide. Wanderung zum Olmoti Krater, welchen der Munge River durch einen tiefen Einschnitt als beeindruckender Wasserfall verlässt. Der weitere Weg führt durch die fantastische Landschaft des Ngorongoro Hinterlandes. Nach einer recht abenteuerlichen Pistenfahrt erreicht man den Kraterrand des ehemaligen Vulkanes Empakaai (2300m). In der Tiefe schillert der Kratersee. Sie campen heute am Kraterrand. (F/M/A)

6. Tag   Abstieg zum Kratersee
Am Morgen steigen Sie mit dem Guide zum See hinab. Die Hänge des Kraters sind mit dichtem Urwald bewachsen und die Seeufer werden von tausenden Flamingos bevölkert. Dann führt der Weg durch die faszinierend schöne Landschaft des Hochlandes zur Massai Siedlung Nayobi. Nach einer weiteren Stunde ist das heutige Camp bei einem schönen Akazienwald erreicht. (F/M/A)

7. Tag   Trek zum heiligen Berg der Massai
Nachdem die Tragetiere bepackt sind, brechen Sie zur heutigen heißen, staubigen Wanderetappe auf. Das heutige Ziel ist ein Camp im Grabenbruch. Die ca. fünfstündige Wanderung ist besonders durch die große Hitze sehr beschwerlich. Vor der Kulisse des gewaltigen Vulkankegels des Ol Doinyo Lengai tritt die Anstrengung jedoch in den Hintergrund. Bald wird der Lake Natron am Horizont sichtbar. Zeltübernachtung. (F/M/A)

8. Tag  Die Vulkanbesteigung
Um der Tageshitze zu entgehen, starten Sie bereits gegen Mitternacht zum Gipfel des Ol Doinyo Lengai. Der ca. sechsstündige Aufstieg ist kräftezehrend und im Gipfelbereich gilt es, einige sehr steile Passagen auf erstarrtem Magma zurückzulegen. Der Ol Doinyo Lengai ist ein noch aktiver Vulkan und es ist faszinierend und unwirklich zugleich, wenn man auf dem Gipfel angekommen über den Vulkankrater schaut. Flüssiges Magma fließt zischend durch bereits erstarrte Gesteinsformationen. Die Luft ist von Schwefeldämpfen erfüllt und der Sonnenaufgang taucht diese Szenerie in ein ständig wechselndes Licht. Es ist möglich, den Kraterboden mit seiner weichen Ascheschicht zu betreten. Vom Gipfel hat man eine herrliche Sicht auf den Natronsee, das Brutgebiet abertausender Flamingos und meist auch auf den Kilimanjaro. Zeltübernachtung. (F/M/A)

9. - 10. Tag   Die Serengeti
Fahrt in die Serengeti, die von den Massai als „großer offener Platz" bezeichnet wird. Der wohl berühmteste Nationalpark der Welt erstreckt sich über eine Fläche von fast 15.000 Quadratkilometern. Die bekannten „Big Five" werden Sie hier während der ausgiebigen Pirschfahrten bestimmt zu Gesicht kommen, vielleicht sogar Geparden auf der Jagd. In den Flüssen lassen sich Krokodile beobachten. Die weiten Savannen der Serengeti sind ein Paradies für Weidetiere. Unterbrochen wird die Ebene nur durch die typischen Kopjes, glatt geschliffene Granithügel. Von Mai bis Juli ziehen unzählige Gnus, Zebras und Antilopen auf ihrer jährlichen großen Wanderung in Richtung Massai Mara, gefolgt von Löwen, Geparden und Hyänen. Im November/Dezember wandern die Herden wieder nach Süden. Zwei Zeltübernachtungen (Lobo / Seronera). 2x (F/M/A)

11. Tag   Der Lake Manyara
Morgenpirsch in der Serengeti und Weiterfahrt über den Ngorongoro Kraterrand nach Mto wa Mbu am Lake Manyara. Zeltübernachtung. (F/M/A)

12. Tag   Wieder in Arusha
Pirschfahrt im Lake Manyara NP, der auf dem Grund des Großen Ostafrikanischen Grabenbruches liegt und vor allem Elefanten, Büffel, Giraffen und Heerscharen von Pavianen beheimatet. Der Park ist auch für seine auf Bäume kletternden Löwen bekannt, die man mit viel Glück auch zu Gesicht bekommt. Nachmittags Rückfahrt zur Meru View Lodge bei Arusha. Übernachtung Meru View Lodge. (F/M/-)

13. Tag   Aufstieg am Kilimanjaro 3100m
Frühstück und Einweisungsgespräch für die bevorstehende Kilimanjarobesteigung. Nicht benötigtes Gepäck können Sie im Hotel sicher deponieren. Das restliche Gepäck wird auf die Träger verteilt. Anschließend fahren Sie nach Machame. Durch die Kaffee- und Bananenplantagen der Chagga folgen Sie dem Pfad bis zum Machame Gate (1828m). Der erste Abschnitt führt durch tropischen Regenwald. Das satte Grün der Farne wechselt in zunehmender Höhe mit von Moos überzogenen Bäumen und im letzten Abschnitt mit Heidekrautgewächsen. In ca. 6 Stunden werden Sie etwa 1200 Höhenmeter bewältigen. Ziel des Tages ist das Machame Camp (3100m). Zeltübernachtung. (F/M/A)

14. Tag   Shira Plateau 3840m
Heute wandern sie in ca. 5-6 Stunden zum Shira Camp. (3840m). Auf dem ersten Teil des Weges verlassen Sie die Heidezone, welche in offene Moorlandschaft übergeht. Besonders am Morgen hängen die Nebelfetzen in den bizarren Heidegewächsen, was der Landschaft einen gespenstischen Eindruck verleiht. Das Camp befindet sich auf dem Shira Plateau, von wo aus Sie am Abend einen grandiosen Blick auf Kibo und Shira haben. Auf der anderen Seite ragt die Spitze des Mt. Meru (4566m) aus dem Wolkenmeer. Zeltübernachtung. (F/M/A)

15. Tag   Lava Tower 4600m
Über das offene Plateau erreichen Sie die ersten steileren Steigungen, die Sie auf eine Höhe von ca. 4600m führen. Es besteht die Möglichkeit, den Lava Tower zu erklimmen. Sie folgen dem Weg am Fuße des Kibo Gipfels und steigen in das Barranco Tal zum nächsten Zeltlager auf 3950m hinab. Die heutigen 6-7 Stunden Laufzeit sind besonders wichtig zur Akklimatisation. Zeltübernachtung mit Blick auf die Gletscher und Schneefelder des Kibo. (F/M/A)

16. Tag   Barafu Camp 4600m
Während des Frühstücks können Sie den nächsten Streckenabschnitt bereits begutachten. Die Barranco Wall steht gebieterisch vor Ihnen. Nach steilem Auf- und Abstieg erreichen Sie das Karanga Tal, wo Sie das Mittagessen einnehmen. Der letzte Abschnitt folgt einem Bergkamm hinauf bis zum Barafu Camp (4600m), das Sie nach ca. 7-8 Stunden erreichen. Von hier haben Sie einen herrlichen Blick auf den Mawenzi. Auf dem etwas steinigen Untergrund werden die Zelte errichtet. Zeltübernachtung. (F/M/A)

17. Tag   Zum Gipfel 5895m
Nachdem Sie am Abend bereits alles für den Gipfelsturm vorbereitet haben, starten Sie gegen Mitternacht. Die Zelte werden noch nicht abgebaut. Auf dem gefrorenen Untergrund steigen Sie die Serpentinen bis zum Stella Point (5745m) auf, den sie zum Sonnenaufgang erreichen werden. Vor allem ein starker Wille hilft hier beim Aufstieg. Die Sonne gibt neue Kraft für die letzten Meter bis zum Gipfel und ca. eine Stunde später stehen Sie glücklich auf dem höchsten Berg Afrikas (5895m). Es ist geschafft! Der Abstieg erfolgt, mit einer Ruhepause im Barafu Camp, auf der Mweka Route. Nach ca. 7 Stunden Aufstieg und fast 1300 Höhenmetern steigen Sie weitere ca. 3 Stunden abwärts. Nach diesem harten Tag verbringen Sie die nächste Nacht auf ca. 3100m. Zeltübernachtung.
(-/M/A)

18. Tag   Zum Parkgate Mweka
Die letzte Etappe am Berg führt wieder durch Heidezone und Regenwald. Nach 3-4 Stunden erreichen Sie das Mweka Gate (1700m), wo Sie Ihr Besteigungszertifikat erhalten. Hier bedanken Sie sich bei der Trägercrew und übergeben das fast schon obligatorische Trinkgeld. Sie fahren zurück zum Ausgangshotel, wo Sie die erste Dusche seit Tagen genießen können. Hotelübernachtung. (F/M/-)

19. Tag   Flug nach Zanzibar
Transfer zum Kilimanjaro Airport und Flug nach Sansibar. Transfer zum Strandhotel in der Nähe der Altstadt (Bububu, ca. 12km. Für individuelle Ausflüge ist die Stadt problemlos per Taxi erreichbar, ca. 10 USD pro Auto und Weg) Übernachtung Hakuna Matata Beach Lodge (F/-/-)

20. - 22. Tag   Die Trauminsel
Diese Tage in Sansibar dienen der Erholung am Strand des Indischen Ozeans. Übernachtung Hakuna Matata Beach Lodge, Standard Bungalow. (F/-/-)

23. Tag   Rückflug nach Frankfurt
Transfer zum Flughafen der Insel und Rückflug via Addis Abeba nach Frankfurt. (F/-/-)

24. Tag   Ankunft Deutschland
Am frühen Morgen Ankunft in Frankfurt. Weiterfahrt zum Heimatort. (-/-/-)

Leistungen
Flug ab/an Frankfurt inkl. Tax Europa, deutsche Tourenleitung durch den Mt. Everest Bezwinger Jörg Stingl, Massai Führer für die Wanderetappen im Kraterhochland und Packesel, Transfers, Nationalparkgebühren, Übernachtungen, Safari-, Koch- und Campingausrüstung,

Nicht in den Leistungen enthalten
nicht genannte Mahlzeiten und Getränke, Visum für Tansania, Flughafengebühren, Trinkgelder und Geschenke, Persönliches

Anforderungen
Trittsicherheit sowie gute Ausdauer und Kondition zur Bewältigung der Trekkingtour, Höhenverträglichkeit bis auf Höhen von ca. 5500m, Teamgeist, Bereitschaft zum Komfortverzicht, Interesse und Toleranz gegenüber anderen Kulturen.
Die nächtlichen Rastplätze in der Savanne verfügen teilweise über keinerlei Sanitäranlagen.
Abhängig von der vulkanischen Aktivität des Berges kann die Besteigung des Ol Doinyo Lengai vielleicht nicht möglich sein. Die Besteigungen erfolgt ausdrücklich auf eigene Gefahr!

Teilnehmerzahl
Bis zu 16 Personen

Vorschau
Auch in den kommenden Jahren wird Jörg Stingl weitere exklusive Sondertouren leiten. Interessenten finden unter projekte detaillierte Informationen zu diesen Touren.
Aufgrund begrenzter Teilnehmerzahl empfiehlt sich eine frühzeitige Kontaktaufnahme.