NEPAL
Herbst 2009 31.10. - 20.11.09 Mount-Everest-Trekking mit dem Mount-Everest-Besteiger Jörg Stingl
Begleiten Sie den bekannten Alpinisten und Everest-Besteiger Jörg Stingl auf einem landschaftlich phantastischen Weg ins Basislager des Mount Everest und erklettern Sie die Aussichtsgipfel Kala Pattar (5550m) und Chukhung Ri (5546m).
22 Tage Wandern und Kultur
Allgemeines Auf der 22tägigigen Trekkingreise durch das landschaftlich einmalige Solo-Khumbu-Gebiet werden Sie von dem bekannten Alpinisten Jörg Stingl begleitet, der als zweiter deutscher Bergsteiger den „Berg der Berge" ohne künstlichen Sauerstoff bestiegen hat. Der mehrfache 8000er-Besteiger reist seit einigen Jahren als professioneller Bergsteiger und Fotograf durch die Welt. Stingl hat selbst viele Expeditionen geführt, alle Berge der berühmten Seven Summits bestiegen und Erstbegehungen in Eis und Fels absolviert. Auf dieser Trekkingreise zeigt Ihnen Jörg Stingl, mit viel Gefühl für Land und Leute, eine der schönsten und spektakulärsten Hochgebirgsregionen der Erde. Entdecken Sie die Wunder des Himalaya sowie die faszinierende Kultur im kleinen Königreich Nepal in fachkundiger Begleitung des erfolgreichen deutschen Höhenbergsteigers und Nepalkenners.
Ihr Reiseleiter Jörg Stingl Geboren 1961 in Chemnitz, ist Jörg Stingl einer der besten deutschen Höhenbergsteiger der letzten Jahre. Darüber hinaus war er Olympiateilnehmer im Schwimmen. Erst später wechselte er zum Bergsteigen, das er seitdem äußerst erfolgreich betreibt. Zu seinen wichtigsten Expeditionen in die höchsten Gebirge der Erde zählen Mount Everest, Cho Oyu, Makalu, Manaslu, Nanga Parbat uvam. Jörg Stingl war in der Antarktis und im Dschungel unterwegs und es gelang ihm, als erstem Deutschen, alle Berge der berühmten „Seven Summits“ ohne künstlichen Sauerstoff zu besteigen.
Detaillierter Tourenverlauf 1. Tag Start FRA Abflug von Frankfurt nach Kathmandu. (-/-/-)
2. Tag Ankunft KTM 1300m Ankunft in Kathmandu. Auf der Fahrt vom Flughafen ins Hotel bekommen wir einen ersten Eindruck vom quirligen Großstadtleben der Hauptstadt. Anschließend besteht Gelegenheit zu einem kurzen Stadtbummel im Touristenzentrum Thamel. Am Abend treffen wir uns zum gemeinsamen Welcome-Dinner in einem typischen Restaurant. Übernachtung im Hotel. (-/-/A)
3. Tag Phakding 2600m Heute steht der landschaftlich eindrucksvolle Panoramaflug mit einem Kleinflugzeug von Kathmandu entlang der Himalaya-Hauptkette nach Lhukla (2840m) auf dem Programm. Da der Flug wetterabhängig ist, kann unter Umständen auch mal einen Tag nicht geflogen werden. Eine Anpassung der folgenden Tagesetappen wird dann gemeinsam besprochen und entsprechend umgesetzt. Nach der Ankunft in Lhukla beginnt die Trekkingtour mit einer gemütlichen Tagesetappe. Wir steigen zum Dudh Koshi Fluss ab und folgen diesem nach Phakding. Übernachtung in einer Lodge in Phakding. (F/M/A)
4. Tag Namche Bazar 3440m Am Vormittag folgen wir dem tief eingeschnittenen Tal des Dudh Koshi. Wir passieren einige kleine Ortschaften, in denen hübsche Lodges und Restaurants zur Rast einladen. Bei Monjo betreten wir den Sagarmatha-Nationalpark. Kurz darauf überqueren wir den Fluss auf einer spektakulären Hängebrücke. Die letzten 2-3 Stunden geht es steil hinauf nach Namche Bazar (3440m), der berühmten Hauptstadt des Sherpa-Volkes. Namche Bazar, dessen Häuser sich hufeisenförmig an den Hang eines kleinen Talkessels schmiegen, ist der bedeutendste Marktplatz nicht nur der umliegenden Dörfer, sondern des gesamten Himalaya. Das bunte und geschäftige Treiben hier oben kann man sich kaum vorstellen. Die Händler kommen selbst aus dem fernen Tibet mit ihren Yak-Karawanen über schneebedeckte Pässe, um ihre Waren anzubieten. Wir haben Zeit für einen kurzen Bummel durch den Ort, denn morgen werden wir hier einen Ruhetag einlegen, um uns besser an die Höhe zu gewöhnen. Lodgeübernachtung (F/M/A)
5. Tag Syangboche 3720m Ruhetag in Namche Bazar. Wer möchte, kann eine kleine Wanderung in Richtung Syangboche unternehmen, von wo aus man spektakuläre Blicke auf die umliegenden Berge hat, oder sich einfach in das lebendige Treiben der engen Gassen stürzen. Als kleine Abwechslung ist auch ein Billardspiel gegen die geübten Sherpas in einer der vielen Bars möglich. Ganz nebenbei akklimatisieren wir uns langsam an die für uns noch ungewohnte Höhe. Übernachtung wie am Vortag. (F/M/A)
6. Tag Tengboche 3867m Heute setzen wir unsere Trekkingtour fort und steigen in das obere Khumbu-Tal auf. Zunächst geht es immer am Hang entlang mit herrlichen Ausblicken auf die umliegenden Berge. Nach Überquerung einer Hängebrücke führt ein steiler Anstieg hinauf nach Tengboche, wo das weltbekannte Sherpa-Kloster unser Tagesziel darstellt. Das auf einem Hügel mit Blick zum Mount Everest gelegene Kloster, das Anfang der 90er Jahre einem Brand zum Opfer fiel, ist mit umfangreicher Unterstützung aus dem Ausland wieder originalgetreu aufgebaut worden. Eine Besichtigung der religiösen Stätte ist ebenso lohnend wie der Blick auf die umliegenden, eisbedeckten Berge. Übernachtung in einer Lodge unweit des Klosters. (F/M/A)
7. Tag Dinboche 4350m Die heutige Tagesetappe ist nicht sehr lang, aber reich an landschaftlichen Schönheiten, wie zum Beispiel dem Blick auf die Eis gepanzerte Ama Dablam (6856m), die sicher zu den schönsten Bergen der Welt zählt. Über Pangboche (3930m) erreichen wir unser Tagesziel in der Ortschaft Dingboche, eine kleine Lodge. (F/M/A)
8. Tag Chukhung 4743m Der heutige Tag wird etwas leichter sein. Wir laufen gemütlich, durch ein wunderschönes Seitental nach Chukhung hinauf. Während des langsamen Aufstiegs legen wir viele Pausen ein um die Landschaft zu genießen. Es bleibt Zeit zum fotografieren und verweilen. Heute ist es weniger anstrengend bis zum Tagesziel. Übernachtung in einer Lodge. (F/M/A)
9. Tag Chukhung Ri 5435m Die heute geplante Besteigung des 5435m hohen Chukhung Ri ist ein erster Höhepunkt der gesamten Trekkingtour. Vom Gipfel des technisch unschwierigen Aussichtsberges bietet sich ein herrlicher Blick auf die Lhotseflanke, den Island Peak (6189m) und viele andere Gipfel. Nach etwa vier Stunden Aufstieg über Wiesen und Geröllfelder steigen wir wieder nach Chukhung ab. Lodgeübernachtung. (F/M/A)
10. Tag Pheriche 4280m Von Chukhung aus wandern wir heute zurück ins Haupttal nach Pheriche. An diesem Tag wollen wir uns beim Wandern vom gestrigen Aufstieg erholen. Jetzt sind wir schon gut an die Höhe angepasst und bereiten uns am Abend auf den weiteren Aufstieg vor. Übernachtung in einer gemütlichen Himalaya-Lodge. (F/M/A)
11. Tag Lobuche 4960m Heute geht es wieder höher hinauf und immer alpiner wird die Hochgebirgslandschaft um uns herum. Das Tagesziel, die kleine Ortschaft Lobuche (4960m), liegt bereits knapp unter der 5000-Meter-Grenze. Übernachtung in einer Lodge. (F/M/A)
12. Tag Gorak Shep 5170m Eine kurze, aber schon wegen der mittlerweile erheblichen Höhe trotzdem nicht leichte Etappe führt uns nach Gorak Shep (5140m). Hier befinden sich zwei kleine Lodges, die zugleich die höchsten menschlichen Ansiedlungen im Solo-Khumbu sind. Jetzt wird es wirklich richtig anstrengend, denn von hier aus geht es für Konditionsstarke gleich nach dem Mittagessen weiter zum Mount-Everest-Basislager. Für die anderen ist am Nachmittag Zeit für Entspannung und kurze Ausflüge in die Umgebung. Übernachtung in einer Lodge. (F/M/A)
13. Tag Kala Pattar 5545m Der Vormittag ist für die Besteigung Kala Pattar vorgesehen. Der Aufstieg ist technisch einfach, nur die Höhe lässt uns den Weg anstrengend erscheinen. Bereits am zeitigen Morgen brechen wir auf, um bei der früh meist klaren Luft und beißender Kälte den besten Panoramablick zu haben. Wer keine Lust hat oder Probleme mit der Höhe bekommt, kann jederzeit zur Lodge zurückkehren. Der einmalige Ausblick und der Gipfelerfolg an einem 5000er sind jedoch allemal die Anstrengungen des Aufstiegs wert. Nach der Rückkehr nach Gorak Shep gibt es ein stärkendes Mittagessen, bevor wir auf einem Höhenzug in das bereits vom Aufstieg bekannte Dorf Dingboche hinabsteigen. Übernachtung in einer Lodge. (F/M/A)
14. Tag Pangboche 3930m Heute geht es zurück nach Pangboche. Wer will nimmt einen kleinen Anstieg in Kauf und schaut sich das Pangboche Monastery an. Übernachtung in einer Lodge. (F/M/A)
15. Tag Kengjuma 3500m Ein schmaler Weg führt uns von Pangboche über eine interessante Tourvariante vorbei am Pangboche Monastery nach Phortse (3810m) und Phortse Tenga (3680m). Dieser etwas abgelegene Weg verläuft ständig auf und ab über anspruchsvolle Pfade und bringt uns zurück bis nach Kengjuma. Der einmalige freie Blick ins wunderschöne Khumbu Tal fasziniert uns über Stunden und lässt alle Anstrengungen vergessen. Lodgeübernachtung. (F/M/A)
16. Tag Monjo 2840m Über die traditionellen Sherpadörfer Khumjung (3763m) und Khunde (3840m) geht es zurück bis nach Monjo. In Khumjung gibt es neben der bekannten Everest Bakery auch ein berühmtes Kloster mit dem sagenumwobenen Yeti-Skalp. Unser Blick bleibt gebannt von der Schönheit der angrenzenden Bergketten, aber wir müssen noch den steilen Abstieg nach Namche Bazar meistern. Am Abend verlassen wir den Nationalpark und erreichen unsere Lodge in Monjo. (F/M/A)
17. Tag Lhukla 2840m Heute steht die Schlussetappe bis nach Lhukla auf dem Programm. Der Weg zieht sich lang hin bis in das auf 2840m Höhe gelegene Dorf mit seinem spektakulären Gebirgsflugplatz. Das Starten und Landen der kleinen Propellermaschinen auf dem nur 600m langen Flugfeld, das einen Höhenunterschied von 60m (!) aufweist, ist beeindruckend. Mit etwas Glück können wir dieses fliegerische Kunststück heute noch einige Male aus nächster Nähe beobachten. Oft wird wegen zunehmender Wolkenbildung am Nachmittag nicht mehr geflogen. Ein letztes Mal übernachten wir in einer Himalaya-Lodge und lassen die Trekkingtour entspannt ausklingen. (F/M/A)
18. Tag Flug KTM 1300m Am zeitigen Morgen begeben wir uns auf den Flugplatz, und dann ist Warten angesagt. Langweilig wird es dabei aber sicher nicht, denn wenn die 16sitzigen Twin-Otter-Maschinen in eleganter Kurve einschweben, schauen meist alle gebannt zu und bewundern die Perfektion der erfahrenen Piloten. Dann muss alles ziemlich schnell gehen, denn viel Zeit zum Beladen und Einsteigen bleibt nicht, bevor die kleinen Flugzeuge wieder in Richtung Kathmandu abheben. Der Flug selbst ist bei gutem Wetter ein einmaliges Erlebnis, fliegt man doch unmittelbar entlang der Himalaya-Bergketten und hat oft einen fantastischen Blick auf die unzähligen Fels- und Eisriesen. Vom Flughafen Kathmandu aus fahren wir in unser Hotel. Der Rest des Tages steht für individuelle Besichtigungen in Kathmandu oder einen kleinen Einkaufsbummel durch das Stadtzentrum von Thamel zur freien Verfügung. Hotelübernachtung. (F/-/-)
19. Tag KTM Die Besichtigung von Pashupati, Boudha, Swayambhu ist für Nepal-Besucher eigentlich fast ein Muss. Auch Sie werden beeindruckt sein, von den kunstvoll verzierten Tempelanlagen und Palästen. Der Abend ist zur individuellen Gestaltung frei. Übernachtung wie am Vortag im Hotel. (F/-/-)
20. Tag KTM Der letzte Tag in Kathmandu steht zur freien Verfügung. Sicher werden Sie noch weitere Sehenswürdigkeiten der quirligen nepalesischen Hauptstadt entdecken und ein paar Souvenirs kaufen. Wer möchte, kann auf eigene Faust die liebevoll restaurierten Königsstädte des Kathmandu Tales besuchen. Die prunkvolle Vergangenheit von Bakhtapur oder Patan ist sehenswert. Übernachtung wie am Vortag im Hotel. (F/-/-)
21. Tag Abflug Schon heißt es Abschied nehmen. Noch einmal fahren wir durch die Stadt und nehmen während des Transfers zum Flughafen die letzten Eindrücke konserviert mit nach Hause. Rückflug nach Deutschland. Ankunft in Deutschland. (F/-/-)
Leistungen Linienflug ab/an Frankfurt/M. nach Kathmandu und zurück inkl. Tax Europa, deutsche Tourenleitung durch den Mount-Everest-Bezwinger Jörg Stingl, zusätzlich nepalesische Begleitcrew während des Trekkings, alle notwendigen Transfers und Inlandflüge, alle Hotelübernachtungen im DZ/F in Kathmandu und im DZ/VP in typischen Himalaya-Lodges während des Trekkings
Nicht in den Leistungen enthalten Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke, Visum Nepal, Flughafengebühren bei der Ausreise aus Nepal, Trinkgelder und Geschenke, Persönliches
Anforderungen Trittsicherheit sowie gute Ausdauer und Kondition zur Bewältigung der Trekkingtour, Höhenverträglichkeit bis auf Höhen von ca. 5500m, Teamgeist, Bereitschaft zum Komfortverzicht, Interesse und Toleranz für andere Kulturen
Teilnehmerzahl Bis zu 16 Personen
Vorschau Auch in den kommenden Jahren wird Jörg Stingl weitere exklusive Sondertouren leiten. Interessenten finden unter projekte detaillierte Informationen zu diesen Touren. Aufgrund begrenzter Teilnehmerzahl empfiehlt sich eine frühzeitige Kontaktaufnahme. |
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